Wer kennt schon den Begriff Audio-Slideshow? Und wer nutzt solche? Viel zu wenige, wie ich finde. Denn dieses Medium bietet sehr schöne Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel hatte ich neulich im Blog vorgestellt. Mit Fotos und Audioaufnahmen entstehen kleine Kunstwerke, die so viel vermitteln wie ein Film, aber im Kopf des Hörers/Zuschauers noch Raum für eigene Gedanken lassen. Und die Bilder wie Audio entfalten dabei noch viel mehr Wirkung, weil sie ein Stück weit für sich selbst stehen.

Nun hat sich Fabian Mohr, der selbst seit langem Audio-Slideshows macht, grundsätzlich mit Vergangenheit, Gegenwart und vor allem Zukunft dieses schönen Mediums auseinandergesetzt. Aus der Perspektive eines Journalisten meint er: Das Medium ist tot. Es ist nur noch Liebhaberei. Meist arbeitet man schneller und flexibler mit Video.
Und das Traurige ist: Ich glaube, er hat Recht.

Gerade für den Journalismus wird Video schon in Kürze einem Medium den Garaus machen, das noch gar nicht richtig zum Leben erwacht ist. Aber ganz so traurig müssen wir nicht sein: Gutes (!) Video bietet auch für Menschen viel, die gerne mit Standbildern arbeiten. Einige eindrucksvolle Beispiele sind in dem Beitrag verlinkt.

Der ganze Text im Blog ISO 800 » (Update: Artikel leider nicht mehr auffindbar)