Der Bücherversand Jokers bietet seit ein paar Tagen einen Audio-Podcast an. Jokers ist spezialisiert auf Restposten und stellt generell in den Vordergrund, dass die Bücher hier sehr billig sind. In diese Richtung geht auch der Podcast.

Der Podcast ist aufgemacht wie eine Radioshow, zwei Moderatoren plaudern locker-flockig über Bücher. Stellenweise ist das mit einem Musikteppich unterlegt, vor flachen Witzen und Plattitüden machen die zwei nicht Halt. Das Ganze wirkt wie eine Sendung in einem Privatradio.
Man muss dem Podcast lassen: Damit passt er zum Image und zur Zielgruppe des Unternehmens, er erfüllt also meiner Einschätzung nach durchaus seinen Zweck und wird seine Hörer finden.

Kritikpunkte gibt es aber dennoch: Auf der Startseite ist der Podcast nicht verlinkt. Die Podcast-Seite, wenn man sie denn findet, macht das Abonnieren unnötig schwer – das mit Abstand am häufigsten benutzte Programm dazu, iTunes, ist hier nichteinmal erwähnt. Wer den Podcast mit iTunes abonnieren will, muss umständlich die URL eines RSS-Feeds eintragen – obwohl das auch mit einem Mausklick ginge.
Im iTunes-Verzeichnis ist der Podcast eingetragen, allerdings fehlt hier ein Cover-Bild. Und auch der Titel der ersten Folge ist nur „Jokers-Podcast 1/2010“ – wird die Liste länger, wird das unübersichtlich und es macht das wenig Lust darauf, eine der Folgen anzuhören.

Fazit: Gute Ansätze, Inhalt und Aufbereitung passend zur Zielgruppe, aber verschenkte Chancen bei der Einbindung.

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