E-Book-Studie der GfK
13.10.2009 von Jens Jacobsen
Nur 35 Prozent der Deutschen wissen, was ein E-Book ist. 77 Prozent sind nicht an E-Books interessiert und würden keine kaufen.
Das hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK herausgefunden. Sie hat Anfang des Jahres 10.000 Deutsche nach ihrer Meinung zu E-Books gefragt. Damit kommen wir schon zum Problem: Wenn man Menschen zu Dingen fragt, deren Nutzen sie noch nicht gesehen haben, ist ihr Interesse immer sehr klein. Daher finde ich auch die anderen Ergebnisse der Studie nur relativ wenig aussagekräftig. Dass zum Beispiel Nachschlagewerke an erste Stelle, Belletristik an vorletzter Stelle der Inhalte erscheinen, die die Befragten lesen würden, erscheint wir widersinnig. Gerade für Nachschlagwerke eignen sich E-Book-Reader wenig. Da ist das gedruckte Buch im Vorteil – oder eben der PC bzw. ein Smartphone.
Da Zahlen zum E-Book-Markt aber so rar sind, verlinke ich die kostenlose Zusammenfassung der Studie dennoch.

14. Oktober 2009 um 21:36
Deine kritische Haltung gegenüber der Studie teile ich. Die GFK muss bei so was gewährleisten dass Personen eine Kaufabsicht einschätzen, die nicht nur “E-Books” als Begriff kennen. Noch “informativer” wäre es gewesen, wenn man noch mal eine Substichprobe der “Kaufinteressierten” gebildet hätte; eine Stichprobe mit Personen. die schon mal mit dem Gedanken “schwanger” gegangen sind, sich ein E-Book zu kaufen – und das dann nicht gemacht haben. Z. B. weil sie sich eines anschauten, inder Hand hielten und nicht zufrieden waren. Wäre das eine interessante Studie? Sollten wir die mal zusammen angehen, z. B. über unseren eResult Omnibus?
19. Oktober 2009 um 9:08
Das klingt sehr sinnvoll, das sollten wir mal persönlich besprechen, denke ich. Ich melde mich bei Dir!
9. November 2009 um 18:07
[...] E-Book-Studie der GfK Autor: Jens Jacobsen Quelle: Content Crew [...]