Nur 35 Prozent der Deutschen wissen, was ein E-Book ist. 77 Prozent sind nicht an E-Books interessiert und würden keine kaufen.

Das hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK herausgefunden. Sie hat Anfang des Jahres 10.000 Deutsche nach ihrer Meinung zu E-Books gefragt. Damit kommen wir schon zum Problem: Wenn man Menschen zu Dingen fragt, deren Nutzen sie noch nicht gesehen haben, ist ihr Interesse immer sehr klein. Daher finde ich auch die anderen Ergebnisse der Studie nur relativ wenig aussagekräftig. Dass zum Beispiel Nachschlagewerke an erste Stelle, Belletristik an vorletzter Stelle der Inhalte erscheinen, die die Befragten lesen würden, erscheint wir widersinnig. Gerade für Nachschlagwerke eignen sich E-Book-Reader wenig. Da ist das gedruckte Buch im Vorteil – oder eben der PC bzw. ein Smartphone.

Da Zahlen zum E-Book-Markt aber so rar sind, verlinke ich die kostenlose Zusammenfassung der Studie dennoch.

E-Book-Studie der GfK »