Apple iBooksAngeführt von Amazons Kindle und Apples iPad erreichen die noch jungen Produktgruppen der E-Reader und Tablets eine beachtliche Verbreitung. Die jeweiligen Märkte sind daher für Contentproduzenten und Werbetreibende sehr interessant. Eine jüngst veröffentlichte Studie von Mintel untersucht die Marktsituation in den USA.

Der Untersuchung zufolge wurden allein in den USA im Jahr 2010 6,7 Millionen E-Reader und 10,3 Millionen Tablet-PCs verkauft. Der Markt für Anbieter von Apps, E-Books und Co. ist also groß – wenn auch nicht ganz so groß wie bei den Smartphones.

Diese Zahlen bestätigen auch den bereits seit einiger Zeit beobachtbaren Trend: Multifunktionale Tablets haben die stärker zweckgebundenen E-Reader überholt. Nutzer von Tablets können mit diesem surfen, Filme schauen, Musik hören, E-Mails schreiben oder Spiele spielen. E-Reader dagegen bieten nur eine Funktion, eben das Lesen von E-Books.

Obwohl Tablets im Unterschied zu E-Readern die Möglichkeit bieten, nicht nur Inhalte zu konsumieren, sondern etwa Videos auch selbst zu veröffentlichen, nutzen das die wenigsten Käufer. Den PC als Produktionsmittel werden Tablets in naher Zukunft wohl nicht verdrängen.

Manche Unternehmen aus dem Printbereich haben regelrecht Panik und fürchten, die E-Readern würden sie vollständig verdrängen – dabei geben die Zahlen wenig Anlass dazu: Immernoch wird über 90% des Umsatzes bei Lesestoff im Printbereich gemacht. Diese Zahl ist seit drei Jahren stabil, von einer massenhaften Abwanderung der Leser hin zu den E-Readern – wie ihn Analysten und Verlage an die Wand malen – kann also zumindest dieser Studie nach noch keine Rede sein.

Ausführliche Analyse der Studie bei Mashable »