Apple plant, Podcasts in Zukunft dynamisch zu erzeugen, ganz auf die Interessen des jeweiligen Nutzers zugeschnitten. Damit gibt es nicht mehr einen Podcast für alle, sondern jeder Hörer bzw. Zuschauer bekommt nur die Inhalte, die ihn persönlich interessieren.

Das ist genau das personalisierte Radio, von dem ich seit Jahren träume: Nachrichten zu den Themen, die mir wichtig sind, gemischt mit Musik, die mir gefällt. Ohne Moderatoren, die mir auf die Nerven gehen.

In einem Patent, das schon vor knapp einem Jahr angemeldet wurde, aber erst vor drei Tagen veröffentlicht wurde, beschreibt Apple, wie das aussehen soll. Zentrales Element ist der so genannte „Podcast Creator”, also entweder ein Server, ein Gerät wie AppleTV oder ein Programm wie iTunes. Dieser Podcast Creator stellt auf Anfrage eines Nutzers aus Inhalten, die im Netz von verschiedenen Inhalte-Anbietern bereit gestellt werden, den personalisierten Podcast für diesen Nutzer zusammen.

So lassen sich zum Beispiel Nachrichten aus der Politik mit Lokalnachrichten, Spielergebnissen aus den Sportarten, die den Nutzer interessieren und Musik kombinieren, ohne dass diese Inhalte jedes Mal von Hand ausgesucht und in einer Wiedergabeliste zusammengestellt werden müssten.

Mit dieser Technik lässt sich aber natürlich auch ganz einfach Werbung in den Podcast einbauen.

Das ist der einzige Aspekt, der mich etwas vorsichtig macht. Ansonsten hoffe ich, dass Apple möglichst bald mit einer Lösung auf den Markt kommt, die, wie bei dieser Firma üblich, leicht zu benutzen ist und Spaß macht.

Mehr zum Podcast-Patent bei Apple Insider. »