Informations-Architektur für Audio – Orientierung zum Hören
12.11.2007 von Jens Jacobsen
Damit die Hörer Ihre Audio-Inhalte tatsächlich anhören, müssen diese leicht zugänglich und gut verständlich sein. Wie man das erreicht, das habe ich auf einer Konferenz vorgestellt.
Den Vortrag habe ich gehalten auf der „Information Architecture 2007” in Stuttgart, am Freitag, dem 9.11.2007.
Informations-Architektur ist, einfach gesagt, die Kunst, Informationen so zu sortieren und bereitzustellen, dass sie von den Nutzern gefunden werden. Das heißt: Informations-Architekten planen vor allem Websites und Intranet-Angebote. Dass diese sich mit Audio beschäftigen, ist relativ neu.
Audio muss anders strukturiert werden als Text zum Lesen. Wichtigster Unterschied zu Text-Informationen: Audio wird streng linear genutzt. Audio erlaubt keine Darstellung von Informationen nebeneinander. Einzige Steuerungsform ist zunächst das „Vor-“ und „Zurückspulen“ bzw. das Springen an eine andere Stelle im Audio. Und das ist auch noch recht unbequem.
Deshalb ist es z. B. wichtig, zu Beginn eines Audio klarzumachen,
- welche Inhalte den Hörer erwarten,
- wie lange das Audio dauern wird und
- welche Steuermöglichkeiten es gibt.
Aber auch die klassischen Regeln des Hörfunkjournalismus helfen dem Hörer, z. B.:
- Das Wichtigste zuerst!
- Kurze Sätze, kurze Wörter!
- Umgangssprache verwenden!
In den nächsten Wochen werde ich noch eine Zusammenfassung des Vortrags veröffentlichen. Derzeit bin ich noch mit verschiedenen Herausgebern im Gespräch, sobald der Artikel verfügbar ist, finden Sie hier im Blog den Link dazu.
