Seit langem schon gibt es Gerüchte, Apple plane einen Tablet-PC. Ein solcher mobiler Rechner könnte auf eine Tastatur verzichten und sich ganz per Hand oder Stift bedienen lassen. Was aus Sicht von allen Inhalte-Anbietern interessant ist: Ein solches Gerät könnte neue Möglichkeiten bieten, Content zugänglich zu machen.

Vor diesem Hintergrund ist bemerkenswert, dass Apple nun angeblich mit Musiklabels über neue Formen von Content spricht, und vor allem auch mit Buchverlagen. Die Musiklabels planen wohl „interaktive Booklets“, also Hintergrundinformationen, Liedtexte, Musikvideos etc. Davon versprechen sie sich höhere Umsätze. Ob das mit den interaktiven Booklets besser klappt als mit den Multimedia-Tracks, die in den späten 1990ern mit auf CDs gepresst wurden, bleibt abzuwarten.
Aber da diesmal die Visionäre von Apple mit dabei sind, bin ich zuversichtlich. Und was ihnen für Bücher einfällt, das wird besonders spannend.

Warum das alles aber speziell für Tablet-PCs sein soll, ist mir noch unklar. Vielleicht, weil man davon ausgeht, dass ein Tablet ein Unterwegs-Rechner ist, denn man immer dabei hat? Und er so auch als E-Book-Lesegerät funktioniert?

Ergänzung (28.7.2009):
Das Magazin Wired hat sehr schön herausgearbeitet, wie Apple mit einem Tablet-PC den E-Book-Markt aufrollen könnte: How an Apple Tablet Could Pit iTunes Against Amazon »
Verlage sollten sich auch in Deutschland schnell Gedanken machen, was das für sie bedeuten kann. Eine große Chance, aber einiges Umdenken wird nötig sein.

Die Gerüchtelage beschrieben im seriösen und empfehlenswerten fscklog »