Podcast-Hörer haben bessere Noten
23.02.2009 von Jens Jacobsen
Eine Studie der State University of New York in Fredonia mit 64 Psychologie-Studenten hat gezeigt, dass Podcasting den Lernerfolg verbessern kann. Die Studenten, die im Hörsaal saßen, erreichten im Test nach der Vorlesung nur 61 Prozent der möglichen Punkte. Die Studenten, die die gleiche Vorlesung als Podcast (mit den Folien) gehört/gesehen hatten, erreichten 71 Prozent. Hatten letztere sich auch Notizen gemacht, kamen sie sogar auf 77 Prozent.
Die Studienleiterin Dani McKinney führt das vor allem darauf zurück, dass Podcasts erlauben, nicht verstandene Passagen zu wiederholen. Präsenzunterricht sollte daher weniger zur Wissensvermittlung genutzt werden, sondern eher zur Gruppenarbeit und zur Diskussion.
