4Multimediale E-Books: Überblick für Autoren und Leser

08.03.2012 von Matthias Gidda

Screenshot The Atavist

Reader-Programme wie The Atavist bringen Video, Ton etc. ins Buch.

Der E-Book-Bereich entwickelt sich rasant weiter. E-Book-Reader waren gerade erst das große Thema der Verlagsbranche, da kommt schon der nächste Schritt: Multimediale, hoch interaktive Anwendungen, die dem Leser nicht nur Text bieten, sondern auch interaktive Bilder und 3D-Animationen, Videofilme, Tonuntermalung, Zeitleisten, Spiele, Puzzles und Tests. Die meisten dieser multimedialen E-Books laufen auf Tablets wie dem iPad, die Lesegeräte der ersten Generation mit ihrem schwarz-weißen Bildschirm und eingeschränkter Technik sind dazu rein technisch nicht in der Lage.
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4Ein iBook in Aktion

16.02.2012 von Matthias Gidda

Wie bereits angekündigt haben wir uns iBooks Author von Apple etwas näher angeschaut und damit ein ganz einfaches interaktives E-Book erstellt.

Mit der kostenlosen Software lassen sich E-Books erstellen, die auf dem iPad laufen und dessen Multimediafunktionen ausnutzen können. So lassen sich Bilder, Videos, Audio oder Animationen einbauen.

Screenshot iBook Content Crew

Beispielseite aus dem Beispiel-iBook

Wer vor allem den Text lesen will, stellt das iPad hochkant. Dann werden eingebettete Mediendateien nur als Thumbnails angezeigt. Wer stattdessen das volle Layout betrachten will, nimmt das Querformat.

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, brauchen Sie das Apple-Tablet und iTunes. Folgende Datei können Sie herunterladen, in iTunes importieren und dann auf Ihr iPad übertragen:

(Manche Browser versuchen vergeblich, die Datei als HTML zu öffnen. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Rechtsklick > “speichern unter”-Funktion)
iBooks-Präsentation_Content–Crew.ibooks » (iBook, 46 MB [!])

Die Dateigrößer ergibt sich größtenteils aus dem eingebundenen Video. Wer nur Text und Bilder einsetzt, belegt deutlich weniger Platz.

Wer kein iPad besitzt, kann sich eine PDF-Version ansehen. Es zeigt das E-Book im Querformat, wobei sich die eingebetteten Mediendateien natürlich nicht abspielen lassen. Auch das Inhaltsverzeichnis fehlt, aber für das generelle Aussehen bekommt man mit dieser Version schon ein gutes Gefühl:

iBooks-Präsentation_Content–Crew.pdf » (0,7 MB)

Wer seine E-Books gerne auch in anderen Stores und für andere Geräte verkaufen möchte, sollte Inkling Habitat im Auge behalten. Diese Software wird im Laufe des Jahres veröffentlicht, und verspricht, dem iBooks Author von Apple Konkurrenz zu machen.

Website von Inkling Habitat »

4e-Books gestalten und veröffentlichen mit iBooks Author

02.02.2012 von Matthias Gidda

Life on Earth im Bookstore bei iTunes

Apple will die Bildung revolutionieren, und steigt deshalb zusammen mit den drei größten Schulbuchverlagen der USA in den milliardenschweren Markt der Lehrbücher ein. Dazu stellt Apple Autoren ab sofort eine kostenlose Software zur Verfügung: iBook Author. Damit kann jeder digitale Lernbücher erstellen. Diese werden dann in der iBooks-App für das iPad und im iTunes-Store angeboten. In erster Linie sind es zunächst Schulen, die das Material nutzen und damit gedruckte Schulbücher ersetzen sollen.

Contentanbieter sind aber nicht auf Lehrinhalte beschränkt. Die Technik ermöglicht genauso die Erstellung von hochwertigen Präsentationen, Videos mit Hintergrundinfos oder White Papers.

Digitale Schulbücher versprechen für die Lernenden einen großen Mehrwert gegenüber gedruckten Werken. Sie sind leichter, schneller aktualisierbar und vor allem interaktiver: Texte werden mit Videos und dynamischen Schaubildern angereichert, automatische Tests und Fragen halten die Schüler auf Trab.

Die Ankündigung Apples sorgte für viel Aufmerksamkeit. Manche sahen die Revolution des Lernens, andere waren z.B. skeptisch angesichts der Tatsache, dass die Nutzung des Angebots nur mit Apple-Geräten funktioniert.

Für Contentanbieter funktioniert die Erstellung von digitalen Schulbüchern ähnlich wie das Erstellen von Apps. Apple bietet eine kostenlose, aber nur auf Mac-Geräten lauffähige Software und den Vertriebsweg über einen hauseigenen Store. Dafür bekommt die Firma 30 Prozent des Verkaufspreises jedes verkauften iBooks. Das Modell ermöglicht es kleinen Anbietern, ja sogar einzelnen Autoren, innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln und ohne eigene Infrastruktur auszuliefern. Ein Unterschied ergibt sich jedoch auf Nachfragerseite: Apps werden vor allem von Einzelpersonen gekauft, Lehrbücher dagegen oft von Institutionen wie eben Schulen. Um einen ähnlichen Erfolg wie mit Apps zu haben, müssen Contentanbieter also besonders gute Argumente für den Kauf ihres Lehrbuches bieten.

Wir probieren iBooks Author in den nächsten Tagen aus. Das Ergebnis werden wir hier veröffentlichen, und sollte interessierten Nutzern einen guten Eindruck davon geben, was die neuen E-Books können.

Zur Presseerklärung von Apple »

Zum Download von iBooks Author »

2Nette Infografiken zur E-Book-Nutzung

13.10.2011 von Jens Jacobsen

Studie E-Book-Nutzungtexttunes, Thalia und die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) haben eine Studie zur E-Book-Nutzung erstellt und die Ergebnisse in Form von einigen schönen Infografiken aufbereitet.

Demnach wurden im 1. Halbjahr 2011 1,4 Millionen E-Books verkauft in Deutschland – und damit 13 Millionen Euro umgesetzt.
Der Frauenanteil der Käufer ist von 34 auf 42 Prozent gewachsen.
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2Amazon mischt Tablet-Markt auf – und erfindet neuen Browser

29.09.2011 von Jens Jacobsen

Amazon hat vier neue Versionen des E-Book-Readers Kindle vorgestellt. Drei sind lediglich eine Variation des bekannten Kindle, nur etwas leichter, ohne Tastatur und billiger. Hoch interessant finde ich aber die vierte Version – den Kindle Fire.
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