Jens JacobsenVideocodecs – es bleibt unübersichtlich

11.04.2011 von Jens Jacobsen

Die Situation für alle, die Video auf Ihren Seiten einbinden, wird nicht einfacher. Im August letzten Jahres hatte Goolge WebM vorgestellt, was die Situation weiter verkompliziert hat. Mittlerweile hat Google die Unterstützung für den weit verbreiteten Codec H.264 aus seinem Browser Chrome entfernt.

Microsoft setzt weiter auf H.264 und bietet sogar ein PlugIn für Chrome an, damit hier weiter H.264-Videos laufen.
Im Gegenzug bietet Google für den Internet Explorer 9 eine Systemerweiterung, um dort auch Videos mit dem WebM-Codec laufen zu lassen.

Bei beiden Codecs drohen in Zukunft möglicherweise Lizenzgebühren, und die Tatsache, dass jetzt auch noch zwei Codecs um die Gunst der Anwender buhlen, macht es nicht einfacher.

Microsofts H.264-PlugIn für Chrome »
Googles WebM-PlugIn für Internet Explorer »

Matthias GiddaDer aktuelle Stand im Videocodec-Wettkampf

16.08.2010 von Matthias Gidda

Der letzte Post von Jens zur Situation bei den im Internet gebräuchlichen Videocodecs ist ja schon eine Weile her. Damals war die große Neuigkeit, dass der beliebte Codec H.264 weitere fünf Jahre kostenlos bleibt, solange die damit codierten Videos für den Endnutzer ebenfalls kostenlos sind.

Vor einigen Wochen wurde die Codeclandschaft durch eine Neuankündigung wieder ein bisschen durcheinander gebracht: Google hat den Videocodec VP8 unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht, und gemeinsam mit Mozilla und 40 weitere Unternehmen das Open Web Media Project vorgestellt. Ziel des Projekts ist die Etablierung des WebM-Formats, das mit VP8 für Video sowie mit dem ebenfalls lizenzfreien Ogg Vorbis für Audio zum Standard für Darstellung von Video in HTML5 werden soll.
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Jens JacobsenVideocodec H.264 weiter kostenlos

02.03.2010 von Jens Jacobsen

Wer Video auf seiner Site anbietet, muss sich ja leider damit herumschlagen, wie er dieses codiert – also welche Technik er einsetzt, um es webtauglich zu machen. Das Dilemma dabei habe ich in einem älteren Beitrag schon erläutert. Seit ein paar Wochen hat sich hier etwas geändert: Der H.264-Codec ist weitere fünf Jahre kostenlos – also bis Ende 2015.

Voraussetzung ist, dass Sie für Ihr Video kein Geld verlangen. In den meisten Fällen heißt das, dass Sie (weiter) auf H.264 setzen können. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Videos länger als fünf Jahre in der heutigen Qualität online haben wollen, ist sehr gering. In fünf Jahren wird man die heutigen Videos wahrscheinlich als viel zu schlecht aufgelöst empfinden. Da wird man wahrscheinlich HD-Video erwarten.

Wer aber das Risiko nicht eingehen will, in fünf Jahren vielleicht zur Kasse gebeten zu werden, der muss sich schon heute nach Alternativen umsehen.

Wer mehr Hintergründe wissen will, der sollte den englischen Beitrag dazu bei Poynter online » lesen.

Jens JacobsenVideocodecs – ungeliebtes Detail bei Onlinevideo

30.11.2009 von Jens Jacobsen

Wer schon einmal ein Video zum Abspielen auf dem Computer erstellt hat, der weiß, was für ein mühsames Unterfangen das sein kann. Letztlich geht es immer um den Kompromiss zwischen Qualität auf der einen Seite sowie Dateigröße, Übertragungsdauer und Prozessorlast auf der anderen. Und vor allem muss man natürlich daran denken: Welche Formate kann meine Zielgruppe überhaupt abspielen?

Im Folgenden also ein bisschen zur Technik, die in einem scheinbar so einfachen Ding wie einer Videodatei steckt.
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