Matthias GiddaSpielkonsolen im Louvre sollen Besucher führen

13.01.2012 von Matthias Gidda

Ab März 2012 werden den Besuchern des Pariser Louvre 5000 Spielkonsolen zur Verfügung stehen.

Die 3DS-Konsolen von Nintendo sind der Ersatz für die bislang verwendeten Audioguides, das heißt sie werden den Besucher durch das weitläufige Gebäude leiten und sie geben zusätzliche Informationen über Ausstellungsstücke wie die Mona Lisa. Welche weiteren Funktionen die Konsole bieten wird, und inwiefern die 3D-Funktionalität genutzt wird, ist noch offen.

Die bislang verwendeten Guides werden von nur 4,5% der über 8,5 Millionen jährlichen Besucher des Louvre genutzt.

Um dem entgegenzuwirken, setzt das Museum nicht nur auf die neuen Konsolen, sondern auch auf die Geräte, die viele Besucher ohnehin schon in der Hosentasche dabei haben: Für Smartphones und Tablets sollen neue Apps erscheinen, die ähnliche Funktionen wie der 3DS haben sollen.

Agnès Alfandari, die Multimedia-Verantwortliche des Museums, verspricht sich von dieser Kampagne, dass Nutzergruppe angesprochen wird, die mit Touchscreensteuerung mehr anfangen kann als mit herkömmlichen Audioguides mit einer Bedienung wie bei einem MP3-Player.

Es wird spannend zu sehen, ob gerade ältere Besucher dieses neue Angebot annehmen – und wie die Jungen mit diesem für sie doch eher vertrauten Gerät im Museum umgehen.

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Jens JacobsenPodcast Museum Brandhorst – geschenkt

26.05.2009 von Jens Jacobsen

Gerade ist das Museum Brandhorst in München eröffnet worden. Hier ist die Schenkung des Ehepaars Brandhorst zu sehen mit Bildern von Andy Warhol, Gerhard Richter, Sigmar Polke und anderen Großen der Moderne sowie von bedeutenden zeitgenössischen Künstlern.
Dazu gab (oder gibt?) es einen Podcast. Die Sammlung für moderne Kunst ist Weltklasse, der Podcast aber leider nicht. Inhaltlich in Ordnung, sauber produzierte Radio-Beiträge. Aber die Möglichkeiten des Mediums Podcast hat man leider nicht ausgeschöpft: Es gibt derzeit vier Folgen, alle wurden aber gleichzeitig veröffentlicht.
In iTunes taucht der Podcast zwar auf, unter „Name“ steht aber nur „Folge 1“, „Folge 2“ etc. Die Dauer ist in iTunes nicht angegeben, auch auf der Website steht sie nicht. Das Feld „Beschreibung“ bleibt leer.
Eingeordnet ist der Podcast seltsamerweise bei „Kunst/Design“, nicht bei „Kunst/Bildende Kunst“. Und im Einführungstext ist heute noch davon die Rede, dass das Museum „in wenigen Tagen“ eröffnet, obwohl die Eröffnung schon fünf Tage her ist.
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Jens JacobsenMuseen auf Sendung in iTunes

28.04.2009 von Jens Jacobsen

Die Londoner Tate Gallery, das Schloss Versailles und die Fondation Cartier aus Paris stellen Interviews, Kurzfilme und Vorlesungen kostenlos in iTunes. Im Bereich „iTunes U“, der vor allem für Universitäten gedacht ist, sind die Inhalte zu finden – wenn man genug Geduld hat. Denn das Stichwort „museum“ fördert keine der drei genannten Institutionen zutage.
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Jens JacobsenPodcasts im Museum of Modern Art?

23.04.2008 von Jens Jacobsen

Wer nach New York kommt, kommt ums Museum of Modern Art (MoMa) nicht herum. Es hat eine der wichtigsten Sammlungen Moderner Kunst der ganzen Welt. Diese macht das MoMa nun mit Hilfe von Audio noch besser zugänglich.
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