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	<title>Content Crew &#187; werbung</title>
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		<title>Video auf YouTube und Co. einstellen &#8211; was muss man beachten?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Gidda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
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		<description><![CDATA[Videoportale wie Youtube ziehen jeden Tag Millionen von Nutzern an. So bieten sie sich an, wenn man seine eigenen Marketing-Videos zu Gesicht bringen will. Außerdem haben diese Plattformen eine ausgereifte Infrastruktur – man muss sich weder darum kümmern, dass die Anbindung des Servers schnell genug ist, wenn viele Nutzer gleichzeitig auf die eigenen Filme zugreifen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videoportale wie Youtube ziehen jeden Tag Millionen von Nutzern an. So bieten sie sich an, wenn man seine eigenen Marketing-Videos zu Gesicht bringen will. Außerdem haben diese Plattformen eine ausgereifte Infrastruktur – man muss sich weder darum kümmern, dass die Anbindung des Servers schnell genug ist, wenn viele Nutzer gleichzeitig auf die eigenen Filme zugreifen, noch drohen hohe Rechnungen vom Provider weil man sein Inklusivvolumen beim Trafic überschritten hat.<br />
<span id="more-330"></span><br />
Da läge es nahe, etwa das eigene Werbevideo bei YouTube und Co. hochzuladen. Aber darf man das? Tatsächlich gibt es dabei einiges zu beachten:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/?gl=DE&#038;hl=de">YouTube</a> und <a href="http://vimeo.com/">Vimeo</a> beispielsweise erlauben keine kommerzielle Nutzung Ihres Angebots, solange man nicht „Partner“ ist, der Werbung schalten darf. Am striktesten legt das Vimeo aus, weil die Plattform großen Wert auf ihr Image als Treffpunkt für Künstler legt. In den <a href="http://vimeo.com/guidelines#uploading_guidelines">Nutzungsbedingungen</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>You may not upload commercials, infomercials, or demos that actively sell or promote a product or service.</p></blockquote>
<p>Ausgenommen sind nur:</p>
<blockquote><p>independent production companies, authors, musicians, non profits, churches, artists, and actors may show or promote the work they have created.</p></blockquote>
<p>Dass die Plattform auf Einhaltung dieser Regeln Wert legt, musste beispielsweise <a href="http://boagworld.com/reviews/vimeo">der Blogger Paul Boag</a> erfahren, dessen Videos bei Vimeo gelöscht wurden. Falls Sie also nicht zu den oben genannten Gruppen gehören, laden Sie selbst produzierte Werbeclips und ähnliches Videomaterial bei Vimeo lieber nicht hoch.</p>
<p>Die Nutzungsbestimmungen bei YouTube sind im Gegensatz dazu nicht so eindeutig. <a href="http://www.youtube.com/t/terms">Darin heißt es</a> allgemein zwar auch:</p>
<blockquote><p>Sie erklären sich damit einverstanden, die Webseite oder irgendwelche Dienste (einschließlich des YouTube-Players) nicht für irgendwelche kommerziellen Zwecke zu nutzen, ohne zuvor durch YouTube schriftlich dazu autorisiert worden zu sein.</p></blockquote>
<p>Allerdings wird wenig später im Text eingeschränkt:</p>
<blockquote><p>Nicht erfasst werden soll dagegen (i) das Hochladen eines Originalvideos auf YouTube, (ii) das Unterhalten eines originalen Kanals auf der Webseite mit dem Ziel, ein geschäftliches oder künstlerisches Unternehmen zu fördern, und (iii) jede Nutzung, die Ihnen durch YouTube ausdrücklich in Schriftform gestattet wird;</p></blockquote>
<p>Wie ist das zu verstehen? Beinhaltet die kommerzielle Nutzung auch das Hochladen von Werbevideos? Leider macht YouTube dazu keine explizite Angabe wie Vimeo, wo ja „commercials, infomercials und demos“ explizit genannt und von der Nutzung ausgeschlossen werden. Und in der Realität finden sich auf YouTube sehr viele Videos auch von Nicht-Werbepartnern des Dienstes, denen man kommerzielle Zwecke bescheinigen könnte. Trotzdem ist es ratsam, nicht einfach das zu tun, was viele andere auch machen, wenn die Rechtslage unklar ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, lädt also auch bei YouTube keine Werbevideos oder Ähnliches hoch.</p>
<p>Neben der Frage, ob Sie die Portale für Ihre Marketingzwecke überhaupt nutzen dürfen, gibt es einen weiteren wichtigen Punkt: Die Rechteabtretung. Denn viele Portale verlangen für sich das Recht, hochgeladene Videos selbst auch nutzen zu dürfen. Zum Beispiel zeigen sie Ihre Inhalte in ihre eigenen Werbemedien. Beispielhaft dazu die Nutzungsbedingungen von YouTube:</p>
<blockquote><p>Indem Sie Nutzerübermittlungen bei YouTube hochladen oder posten, räumen Sie</p>
<p>A. YouTube eine weltweite, nicht-exklusive und gebührenfreie Lizenz ein (mit dem Recht der Unterlizenzierung) bezüglich der Nutzung, der Reproduktion, dem Vertrieb, der Herstellung derivativer Werke, der Ausstellung und der Aufführung der Nutzerübermittlung im Zusammenhang mit dem Zur-Verfügung-Stellen der Dienste und anderweitig im Zusammenhang mit dem Zur-Verfügung-Stellen der Webseite und YouTubes Geschäften, einschließlich, aber ohne Beschränkung auf Werbung für und den Weitervertrieb der ganzen oder von Teilen der Webseite (und auf ihr basierender derivativer Werke) in gleich welchem Medienformat und gleich über welche Verbreitungswege;</p>
<p>B. jedem Nutzer der Webseite eine weltweite, nicht-exklusive und gebührenfreie Lizenz ein bezüglich des Zugangs zu Ihren Nutzerübermittlungen über die Webseite sowie bezüglich der Nutzung, der Reproduktion, dem Vertrieb, der Herstellung derivativer Werke, der Ausstellung und der Aufführung solcher Nutzerübermittlung in dem durch die Funktionalität der Webseite und nach diesen Bestimmungen erlaubten Umfang.</p></blockquote>
<p>Zum einen darf also YouTube Ihr Video selbst nutzen und dieses Recht sogar an Dritte abgeben, zum anderen dürfen die Nutzer Ihr Video verändern und in eigene Videos einbauen.</p>
<p>Besonders deutlich <a href="http://de.docs.yahoo.com/video/atos.html">formuliert</a> ein weiterer Dienst, <a href="http://de.video.yahoo.com/">Yahoo Video</a>, diese Klausel:</p>
<blockquote><p>Yahoo! ist ferner berechtigt, Werbe-, Marketing- und Vertriebsrechte im Zusammenhang mit Ihren Videoinhalten zu veräußern und zu lizenzieren und die aus der Veräußerung oder der Lizenzierung dieser Rechte erwirtschafteten Erlöse einzubehalten.</p></blockquote>
<p>Dafür verbietet Yahoo in seinen Nutzungsbedingungen das Hochladen kommerzieller Inhalte nicht. Damit müsste hier das Hochladen der eigenen Werbevideos kein Problem sein, wenn man sich mit der obigen Rechteeinräumung arrangieren kann.</p>
<p>In den <a href="http://www.myvideo.de/AGB">Nutzungsbedingungen</a> von <a href="http://www.myvideo.de">MyVideo</a> wiederum steht:</p>
<blockquote><p>Sie dürfen im Rahmen der Nutzung der MYVIDEO-Dienste nicht:<br />
unerbetene Werbung, Promotionsmaterial, Junk- oder Massen-E-Mails (&#8220;Spam&#8221;), Kettenbriefe, Schneeballsysteme oder sonstige Werbung speichern, veröffentlichen und/oder übermitteln;</p></blockquote>
<p>Es scheint unklar, ob sich dieser Passus bzw. die Formulierung „oder sonstige Werbung“ auf das Hochladen von Videos bezieht, oder bezüglich des Kontextes („Spam“) lediglich auf den Versand von Textnachrichten über die Plattform.</p>
<p>Wer also sein Werbevideo komfortabel bei einem Anbieter wie YouTube hochladen will, steht vor mehreren Problemen. Die Nutzungsbedingungen sind nicht immer so eindeutig wie bei Vimeo, bei denen „commercials und infomercials“ ganz explizit verboten sind. Sicher geht man nur mit einer schriftlichen Erlaubnis, aber deren Einholung gestaltet sich eventuell schwierig. YouTube selbst hat keine deutsche Vertretung, lediglich der Mutterkonzern Google. MyVideo gibt lediglich den Firmensitz in Rumänien, aber immerhin eine E-Mail-Adresse an.</p>
<p>Es bleibt aber immer die Lösung, das Video auf dem eigenen Firmenserver zu hosten &#8211; solange dieser nicht von der Zahl der Zugriffe überfordert wird.</p>
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		<title>Neue Inhalte im Fernsehen – übers Web</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Jacobsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[internetfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Knüwer befasst sich in seinem etwas seltsam betitelten Blogbeitrag „Die Rückkehr der Seifenoper&#8221; mit dem, was derzeit an kreativen Formaten im Internet zu sehen ist. Er sieht den schleichenden Wechsel der interessanten Zielgruppen für Werbetreibende vom klassischen Fernsehen ins Internet und beschreibt einige interessante Beispiele. Knüwer sieht durch diesen Trend Probleme für alle, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Knüwer befasst sich in seinem etwas seltsam betitelten Blogbeitrag „Die Rückkehr der Seifenoper&#8221; mit dem, was derzeit an kreativen Formaten im Internet zu sehen ist. Er sieht den schleichenden Wechsel der interessanten Zielgruppen für Werbetreibende vom klassischen Fernsehen ins Internet und beschreibt einige interessante Beispiele. Knüwer sieht durch diesen Trend Probleme für alle, die an klassischer Fernsehwerbung festhalten, die er als „Folter“ bezeichnet. </p>
<p>Der sehr empfehlenswerte <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/seifenoper-webshow/" target="_blank">Artikel über Web-TV in Knüwers Indiskretion Ehrensache &raquo;</a></p>
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		<title>Podcast-Werbung läuft nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 14:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Jacobsen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele passionierte Podcaster haben vom schnellen Geld geträumt. Mehrere Unternehmen hatten versprochen, ihnen schnell und stetig Werbekunden zuzuführen. Die Idee ist einfach und überzeugend: die Podcaster produzieren hervorragende Inhalte und haben eine treue Hörerschaft/Zuschauerschar. Vor und nach den Podcast wird kurz Werbung eingebaut, und alle profitieren: die Hörer von kostenlosen hochwertigen Podcasts, die Podaster von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele passionierte Podcaster haben vom schnellen Geld geträumt. Mehrere Unternehmen hatten versprochen, ihnen schnell und stetig Werbekunden zuzuführen. Die Idee ist einfach und überzeugend: die Podcaster produzieren hervorragende Inhalte und haben eine treue Hörerschaft/Zuschauerschar. Vor und nach den Podcast wird kurz Werbung eingebaut, und alle profitieren: die Hörer von kostenlosen hochwertigen Podcasts, die Podaster von den Werbeeinnahmen, die vermittelnden Unternehmen von der Provision und die Werbenden von neuen Kunden. Aber in der Praxis hat das nicht funktioniert.<br />
<span id="more-82"></span><br />
Über die Gründe dafür kann man nur spekulieren. Aber die Tatsache, dass Werbung in Podcasts bisher nicht funktioniert, ist nicht von der Hand zu weisen. Das begründet Michael Geoghegan, einer der profiliertesten amerikanischen Podcast-Profis, in einem sehr lesenswerten Blog-Artikel. Und seine Erkenntnisse lassen sich direkt auf deutsche Podcast übertragen. Mit Werbung in Podcast ist derzeit allenfalls ein Zubrot zu verdienen.</p>
<p>Ein Kollege von Geoghegan, den ich ebenso schätze, hat geantwortet: Paul Colligan schreibt, Podcasting sei eben nur ein Werkzeug. Es kann sehr wohl auch zum Geld verdienen genutzt werden – aber eben nicht einfach nur, indem man einen Podcast produziert und dafür Werbekunden sucht. Das ist eher als Ergänzung zu Geoghegan zu verstehen, nicht als Kritik.</p>
<p>Fazit der Diskussion dieser zwei Podcasting-Schwergewichte: Podcasting ist ein nützliches Werkzeug, <strong>mit</strong> dem sich hervorragend Werbung und Marketing machen lässt. Nur Werbung <strong>in</strong> Podcasts fristet derzeit noch ein Schattendasein.</p>
<p><a href="http://mwgblog.com/archives/2008/03/19/podcasting-it’s-a-community-not-an-industry/" target="_blank">Der Artikel von Geoghegan &raquo;</a><br />
<a href="http://www.paulcolligan.com/2008/03/19/neither-industry-nor-community-podcasting-is-just-a-tool-a-very-powerful-tool-and-a-few-words-about-gourmet-rice-pudding/" target="_blank">Die Antwort von Paul Colligan &raquo;</a></p>
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