Lohnt es sich, E-Books zu verkaufen? Am Beispiel des Verlags aus der Bertelsmann-Gruppe lässt sich das Marktpotenzial erkennen.

Die Haltung der Verlagsbranche zu E-Books lässt sich so zusammenfassen: Wir wollen E-Books anbieten, aber sind unsicher, wie wir damit Geld verdienen wollen.

Einen guten Indikator für das Marktpotenzial von E-Books liefert aktuell eine Pressemeldung zu den Geschäftszahlen von Bertelsmann: Demnach macht der zum Konzern gehörende Verlag Random House in Deutschland rund 10 Prozent seines Umsatzes mit E-Books.
International ist der Anteil elektronischer Bücher noch höher, ein Unternehmenssprecher gab diesen gegenüber paidContent.org mit 20 Prozent an.

Zielgruppenanalyse zeigt Potenzial auf

Wenn man bedenkt, dass viele E-Books im Vergleich mit der Printversion zu einem niedrigeren Preis angeboten werden, und deshalb pro Stück weniger Umsatz generieren, dürfte der E-Book-Anteil an den insgesamt verkauften Stückzahlen noch höher sein als 10% bzw. 20%.
Das heißt natürlich nicht, dass sich E-Books in jeder Situation rechnen. Je nach Zielgruppe und Thema ist eine elektronische Version mehr oder weniger sinnvoll. Das muss man für jeden Einzelfall besprechen.

Zur Pressemeldung von Bertelsmann: Bertelsmann achieves record result in first half of 2013 »

Zum Artikel bei paidContent: Digital now makes up 11.3% of Hachette’s revenues worldwide, and 20% of Random House’s »